Emmi macht weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

Der Umsatz des Milchverarbeiters ist im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent zurückgegangen. Insgesamt setzte Emmi von Januar bis Juni 1,56 Milliarden Franken um. Besonders im Inlandgeschäft spürt Emmi die Folgen der Frankenaufwertung. Trotzdem verdiente der Konzern mehr.

Eingang des Hauptsitzes der Emmi in Luzern.

Bildlegende: Der Hauptsitz der Emmi in Luzern. Keystone

Das Inlandgeschäft macht für Emmi knapp 56 Prozent des Konzernumsatzes aus. Laut einer Mitteilung seien das schwache Detailhandelsgeschäft, die Tourismus-Flaute und der Preiskampf im Industriegeschäft für die Umsatzeinbussen in der Schweiz verantwortlich. Die Verkaufserlöse gingen hierzulande um 3 Prozent auf 874 Millionen Franken zurück.

In Europa ging der Umsatz um 1,3 Prozent zurück. Emmi habe die Turbulenzen rund um den Euro besser als erwartet verkraftet. In der Division Americas, welche USA, Kanada, Chile, Spanien, Frankreich und Tunesien umfasst, fiel der Umsatz um 5,1 Prozent.

Trotzdem verdiente Emmi unter dem Strich mehr als vor einem Jahr. Der Reingewinn belief sich auf 46,6 Millionen Franken statt 45,2 Millionen im Vorjahr. Gründe dafür seien Kostensenkungen und Ertragssteigerungen in den Divisionen Europa und Americas.