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Entlastung der Innenstadt Initiative soll Luzerner Metro noch eine Chance geben

Ein überparteiliches Komitee lanciert eine Initiative. Eine Metro sei die einzige Lösung für weniger Cars in der Innenstadt.

Visualisierung des Schwanenplatzes in Luzern.
Legende: Dank der Metrostation soll der Schwanenplatz von Carparkplätzen befreit werden. (Visualisierung) zvg/Überparteiliches Initiativkomitee Metro Luzern

Reisecars sind für Luzern Fluch und Segen. Sie bringen viele Touristen in die Stadt, aber sie führen zu viel Verkehr und brauchen Platz. Deshalb wurden in der Vergangenheit viele Ideen lanciert: ein Parkhaus im Musegg-Hügel, ein Parkhaus beim Schweizerhofquai oder ein Parkhaus ausserhalb der Stadt mit einer Metro-Verbindung.

Obwohl der Stadtrat verlangte, dass alle bestehenden Projekte zu beurteilen seien, geschah dies nach Ansicht der Initianten nicht. «Das seit 2013 vorliegende Projekt Metro-Luzern wurde keiner Würdigung unterzogen und totgeschwiegen», schreibt das überparteiliche Komitee.

Metro-Projekt soll vergleichbar werden

Das 2013 von Privaten initiierte Metro-Projekt sieht im Gebiet Ibach/Reussegg zwei Parkhäuser für Autos und Cars sowie eine Metro von dort ins Stadtzentrum vor. Die Stadtregierung lehnte diese Idee jedoch früher bereits ab.

Die Initiative fordert deshalb, dass das Metro-Projekt geprüft und weiterentwickelt wird. Das Komitee hat 60 Tage Zeit, mindestens 800 Unterschriften einzureichen.

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