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Zentralschweiz «Es freut mich, dass Andern das Coming-Out leichter fällt»

Vom 12. bis am 18. November findet in Luzern das Filmfestival PinkPanorama statt. In den Hauptrollen: Schwule, Lesben und Transmenschen. Weil diese in der Öffentlichkeit meist Nebenrollen haben, stellt das Festival ihre Geschichten ins Zentrum. Mit dabei: Der Zuger Niklaus Flütsch.

Niklaus Flütsch steht Studio Luzern.
Legende: Niklaus Flütsch im Studio Luzern. SRF

Niklaus Flütsch hat sich mit 46 Jahren entschieden, für alle sichtbar zu machen, was ihm schon als Kind klar war; er fühlt sich als Mann. Über seine Metamorphose hat er ein Buch geschrieben und spricht dieses Jahr am Filmfestival PinkPanorama über das Thema «Vorbild».

Im Gespräch erzählt Flütsch, dass es für ihn wichtig war, sich an jemandem orienterien zu können: «Ich hatte andere Transmenschen als Vorbild, vor allem aus dem englischsprachigen Raum. Diese waren teils sehr exponiert, in der Kultur, auf der Bühne oder in der Politik und haben ihre Transition durchgezogen ohne ihren Job zu verlieren. Das war für mich die Motivation zu sagen: 'Das schaffe ich auch!'»

Weil es im deutschsprachigen Raum fast keine Transmenschen gibt, die ihre Geschichte öffentlich machen, beschloss er, seine Verwandlung aufzuschreiben: «Mit meinem Buch (das auch einen Blick auf die Schweizer Gesetzgebung wirft) möchte ich Anderen auf diesem Weg Mut machen.»

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.

Das Bourbaki wird pink

Am 14. PinkPanorama werden im Luzerner Kino Bourbaki vom 12.-18. November Filme über Schwule, Lesben und Transmenschen gezeigt. Zahlreiche davon zum Motto «Vorbild».

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