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Zentralschweiz «Es ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Politik aufzuhören»

Die Urner Nationalrätin Gabi Huber informierte die FDP-Liberale Fraktion am Dienstag, dass sie sich aus der Politik zurückziehen will und nicht mehr zu den eidgenössischen Wahlen 2015 antreten wird.

Nationalrätin Gabi Huber, FDP spricht im Nationalrat ins Mikrofon.
Legende: Sie war die erste Urnerin im Nationalrat: Gabi Huber. Keystone

Sich aus der Politik zurück zu ziehen, falle ihr nicht schwer, sagt Gabi Huber. «Ich bin seit 1987 für die FDP Uri in einem Amt tätig. Ich bin überzeugt, dass jetzt ist der richtige Zeitpunkt ist.» Sie werde nachher wieder als Anwältin in ihrer Kanzlei in Altdorf arbeiten.

Mit Gabi Huber wählte die Stimmbevölkerung 2003 erstmals eine Frau aus dem Kanton Uri in den Nationalrat. Vor ihrer Wahl in den Nationalrat gehörte Gabi Huber während acht Jahren als Finanzdirektorin dem Regierungsrat an, den sie 2002-2004 auch als erste Frau Landammann präsidierte.

Im Februar 2008 übernahm Gabi Huber die Führung der FDP-Fraktion im Nationalrat. In Absprache mit der Parteileitung wird Gabi Huber ihre Amtsdauer und somit die laufende Legislatur in dieser Funktion ordentlich beenden.

Die Urner FDP hat bereits angekündigt, dass sie den Nationalratssitz von Gabi Huber verteidigen werde. Sie bringt als möglichen Kandidaten den Finanzdirektor Josef Dittli ins Spiel.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann, Stein am Rhein
    Schade, da geht Giaccobo + Müller wieder eine gelungene Parodie verloren.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Besten Dank Frau Huber für die vergangenen Jahre im Nationalrat. Ich meine, dass unter Ihrer Führung die FDP-Liberalen in Bern eine Rolle spielen konnte, die weit über die Menge an Mandaten lag, die die Fraktion noch hat. Sie haben zudem eine Art Liberalismus vertreten, die vielleicht zur Zeit nicht so peppig wirkt, aber so hoffe, nachhaltig und wirksam. Es ist möglich, dass in China ein Reissack umgefallen ist. Oder Nidau-Nachbar Zahnschmerzen hat. Das eine schliesst das andere nicht aus.
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  • Kommentar von Timotheus Widmer, Aarau
    Schade, eine sehr fähige Frau, auch wenn ich politisch nicht auf derselben Linie bin. Ich wünsche ihr weiterhin alles Gute.
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