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Es staut im Luzerner Seetal Neues Konzept soll Verkehrsprobleme lösen

Der Kanton Luzern setzt künftig auf mehr ÖV, mehr Velos - dafür auf weniger Autos. Dahinter stehen auch die Gemeinden.

Blick aus der Vogelperspektive auf das Dorf Hochdorf mit dem Bladeggersee im Hintergrund.
Legende: In Hochdorf ist das Verkehrsproblem besonders akut, eine Umfahrung mit der Talstrasse scheiterte aber im Jahr 2014. ZVG

Auch die «Idee Seetal» steht hinter dem neuen Gesamtverkehrskonzept, welches die Organisation zusammen mit dem Kanton und den betroffenen Gemeinden ausgearbeitet hat.

Die Resultate, mit denen die «Herausforderung im Bereich Mobilität im Seetal» gelöst werden sollen, wurden in Hochdorf präsentiert.

Mehr ÖV oder auch E-Bikes

Das neu erstellte Verkehrskonzept benennt verschiedene Probleme entlang der Kantonsstrasse K16. Diese erstreckt sich von Emmen über Eschenbach, Ballwil und Hochdorf bis Hitzkirch und Aesch zur Kantonsgrenze Aargau.

Durch ein attraktiveres ÖV-Angebot soll die Bevölkerung motiviert werden, häufiger auf das Auto zu verzichten. Zudem sieht das Konzept auch im Veloverkehr Potenzial für eine Verkehrsverlagerung. Da E-Bikes die Reichweite erhöhen, sollen künftig Bike+Ride-Anlagen bei Haltestellen des ÖV ausgebaut werden.

Dörfer stark belastet

In Ortszentren wird die Aufenthaltsqualität bemängelt und die Möglichkeit für Fussgänger, die Strasse zu überqueren. Ortsdurchfahrten sollen deshalb umgestaltet werden.

Das Konzept zeigt weiter auch die Kapazitätsprobleme zu den Hauptverkehrszeiten unter anderem in Inwil, Eschenbach, Ballwil und Hochdorf auf. Diese führen zu Rückstaus auf der Kantonsstrasse und beim Autobahnanschluss in Buchrain zu stockendem Verkehr. Es werden Optimierungen von Knoten vorgeschlagen.

Die erarbeiteten Massnahmen sollen gestaffelt umgesetzt werden. Bei grösseren Vorhaben seien in einem nächsten Schritt noch vertiefte Studien erforderlich, heisst es weiter.

Damit das Gesamtkonzept verwirklicht werden kann, müssen die Massnahmen aber ins Bauprogramm für Kantonsstrassen aufgenommen werden. Welche Massnahmen es ins Programm 2019-2022 schaffen, legt der Kantonsrat im Verlauf des nächsten Jahres fest.

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