EVZ versagt gegen Biel im letzten Quali-Spiel

0:3 hiess es bereits nach dem ersten Drittel. Am Resultat änderte sich bis zum Spielende nichts. Damit hat sich Biel an Stelle von Kloten als letzte Mannschaft für die Playoffs qualifiziert. Zug trifft in den Playoffs auf Lugano.

Anders als Biel hatte Zug nach dem Spiel nichts zu jubeln.

Bildlegende: Anders als Biel hatte Zug nach dem Spiel nichts zu jubeln. Keystone

Der EHC Biel liess gegen Zug nichts anbrennen. Bereits nach gut sechs Minuten und einem Doppelschlag durch Mathieu Tschantré und Martin Ulmer führte Biel mit 2:0. In der 16. Minute erzielte Verteidiger Dario Trutmann in Unterzahl mit einem Weitschuss das 3:0. Damit stand das Schlussresultat bereits fest.

Zuger auf Sparflamme?

Nach dem schwachen Zuger Spiel wurde Kritik laut. Zug hatte auf Platz zwei in der Tabelle nichts zu befürchten und hätte eigentlich gegen das vorher serbelnde Biel gewinnen müssen. Die Behauptung, wonach sich Zug bewusst zurückgelehnt und Biel habe gewinnen lassen, akzeptiert EVZ-Captain Fabian Schnyder nicht. Er geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: «Klar hatten wir nichts zu verlieren. Doch waren wir zu siegessicher, liessen die Gegner ihr Spiel machen. Einen Sieg hätten wir unbedingt gebraucht, um mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Playoffs gehen zu können», sagte Schnyder gegenüber Radio SRF.

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Die Quali-Duelle Zug-Biel & Kloten-Lugano

12 min, vom 26.2.2013