Kaiser Hesonusode beehrt die Schwyzer Fasnacht

Hoher Besuch in Schwyz: Kaiser Hesonusode aus Japan reist an. Nach mehrjähriger Pause führt die Japanesengesellschaft heuer wieder ein Fasnachts-Freilichtspiel auf. Für «Nii aber au» stehen 200 Personen im Einsatz.

Blick auf eine als Baustelle gestaltete Bühne.

Bildlegende: Kaiser Hesonusode trohnt mit seiner Gattin über der Bühne des Japanesenspiels vor der Schwyzer Pfarrkirche. srf

Das Japanesenspiel in Schwyz kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken: Bereits 1857 fand das erste fasnächtliche Freilichttheater statt. Seit der erfolglosen Japan-Reise einer Schweizer Handelsdelegation im Jahre 1863 nennt sich die Theatertruppe «Japanesengesellschaft Yeddo-Schwyz».

Spektakel mit Musik

Sie bringt alle fünf bis sechs Jahre ein Japanesenspiel auf die Bühne. Darin werden lokale, nationale und internationale Themen aufs Korn genommen - wobei der Besuch des Kaisers Hesonusode von Japan den Rahmen für die Handlung bietet.

Das Japanesenspiel 2013 «Nii aber au» hat am Freitag Premiere. Erwartet wird auch eine Delegation der japanischen Botschaft in der Schweiz. Rund 200 Mitwirkende auf und hinter der Bühne sorgen für ein farbenprächtiges Spektakel mit Musik.

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200 Freiwillige für Fasnachtsspektakel

7:13 min, aus Schweiz aktuell vom 30.1.2013

Im Stück von Viktor Weibel geht es um ein Denkmal, an dem sich ein Streit entzündet - eine Gerichtsverhandlung wird nötig. Eine Verbindung zum Schwyzer Justizskandal sei aber rein zufällig und keinesfalls beabsichtigt, sagt Weibel.