Luzerner Fasnacht «Fasnacht ist für mich Arbeit»

Der Endspurt in den Ateliers des Luzerner Maskenbauers Piero Galbusera hat in diesen Tagen angefangen. Bis zum Schmutzigen Donnerstag am 23. Februar müssen alle Masken und «Grinden» der Guggenmusiken fertig sein.

Makenbauer Piero Galbusera hält eine Maske der legendären Giacobbo-Figur Debbie Mötteli hoch.

Bildlegende: Piero Galbusera mit einer Maske der legendären Giacobbo-Figur Debbie Mötteli. SRF/Kurt Zurfluh

Der gelernte Dekorateur Piero Galbusera ist seit 20 Jahren professioneller Maskenbauer. SRF News hat ihn in seinem Atelier besucht. Bestellt werden die Masken von den Guggenmusiken bereits im Sommer. «Aber nicht alle Sujets lassen sich dekorativ und fasnachtsgerecht umsetzen», meint er.

Unikate aus Papier hergestellt

Zuerst müssen die «Grinden» modelliert werden und anschliessend werden sie bemalt. Piero Galbusera schwört immer noch auf Papiermasken, auch wenn heutzutage viele aus Kunststoff hergestellt werden. Fast alle seine Masken sind Unikate und in Handarbeit hergestellt.

«  Nach der Fasnacht brauche ich jeweils etwas Abstand.  »

Piero Galbusera
Maskenbauer und Fasnächtler

Pro Jahr stellt er etwa 260 Masken her. Also hat er das ganze Jahr Fasnacht? «Das ist für micht nicht Fasnacht, das ist für mich harte Arbeit» protestiert Piero Galbusera. «Nach der Fasnacht brauche ich dann jeweils etwas Abstand und im Juni beginnt die Arbeit wieder.»

Galbusera ist nicht nur Maskenbauer, sondern auch aktiver Fasnächtler bei der Guggenmusik «Saunafäger».

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr