Fast alle Urner Schulabgänger haben eine Anschlusslösung

Im Kanton Uri haben 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler des 9. Schuljahres bereits vor Schulschluss eine Anschlusslösung gefunden. Nur drei Jugendliche wussten noch nicht, was sie nach der obligatorischen Schulzeit tun werden.

Schreinerlehrling an der Arbeit

Bildlegende: Von der Schule in die Lehre: 92 Prozent der Schulabgänger machen eine Lehre oder gehen in eine weiterführende Schule. Keystone

Wie die Urner Bildungdirektion mitteilt, schafften noch nie so viele Jugendliche am Ende der obligatorischen Schulzeit den direkten Einsteig in die Ausbildung. 92 Prozent des Jahrgangs gelingt der nahtlose Übergang von der Sekundarstufe I in die Berufsbildung oder in eine weiterführende Schule wie Gymnasium oder Fachmittelschule. 7 Prozent werden ein Zwischenjahr absolvieren.

Die positive Entwicklung habe aber auch ihre Kehrseite, heisst es weiter. Weil diverse Lehrstellen nicht mehr besetzt werden konnten, versuchten einige Lehrbetriebe, Schülerinnen und Schüler mit frühen Zusagen an sich zu binden. 90 Prozent der Lehrbetriebe halten sich aber an die Empfehlung der Behörden und machen ihre Zusagen erst im 9. Schuljahr.

Die Erhebungen zum Schulende werden im Kanton Uri seit mehr als 20 Jahren durchgeführt.