FCL kann Chancenplus nicht nutzen

Der FC Luzern kommt nicht aus der Krise heraus. Gegen den Tabellenletzten Servette reichte es trotz deutlich mehr Chancen nur zu einem 1:1-Unentschieden. Der Trainer der Luzerner bleibt Ryszard Komornicki.

FCL-Spieler beim Kopfball gegen einen Servette-Spieler.

Bildlegende: Dimitar Rangelov (links) vergibt gegen Servettes Diallo eine der zahlreichen FCL-Chancen. Keystone

Philipp Muntwiler hatte in der 26. Minute nach mustergültiger Vorarbeit seines ehemaligen St. Galler Klubkollegen Adrian Winter die 1:0-Führung markiert. Doch nur fünf Minuten später fing der verunsicherte FCL den Ausgleich ein. Goran Karanovic nutzte nach einer Flanke von Rüfli die mangelnde Zuordnung in der Luzerner Abwehr und glich aus.

Nach der Pause setzte Luzern zu einem Sturmlauf an, versiebte aber Chance um Chance. Rangelovs Kopfball prallte lediglich an die Latte und auch Winter, Puljic, Kasami, Hyka und Co. vermochten die Überlegenheit nicht in Tore umzumünzen. «Wir waren zu wenig effizient. Es ist natürlich bitter, dass wir nicht drei Punkte gewannen», sagt FCL-Spieler Alain Wiss.

Komornicki bleibt Trainer

Der FC Luzern konnte mit dem Unentschieden den Abstand in der Tabelle zu Servette nicht vergrössern. Damit bleibt die Lage für Trainer Ryszard Komornicki ungemütlich. Im Moment hält man aber am Trainer fest. «Wir müssen die ganze Situation analyisieren, aber Ryszard Komornicki ist weiterhin der Trainer des FCL», sagt Mike Hauser, Präsident der Luzerner.