Ferienhaus auf Rigi-Klösterli wird vorübergehend zum Asylzentrum

Der Kanton Schwyz kann ein grosses Ferienhaus auf der Rigi für drei Monate als Durchgangszentrum für Asylsuchende nutzen. Maximal fünfzig Personen sollen einquartiert werden. Ferienhäuser hätten den Vorteil, dass sie bereits für die Beherbergung von grossen Gruppen eingerichtet sind.

Gruppenferienhaus auf Rigi Klösterli

Bildlegende: Das Ferienhaus auf Rigi Klösterli wird meist für Ferienlager für Pfader und andere Jugendliche gebraucht Pfadiheime.ch

Das Gebäude liegt rund drei Gehminuten von der Rigibahnstation Klösterli entfernt. Der Kanton sei auf die privaten Besitzer zugegangen und sei froh, dass sie mit ihnen die Nutzung des Ferienhauses als Durchganszentrum vereinbaren konnten, sagt der Leiter des Amtes für Migration, Markus Blättler.

Das Gebäude eigne sich für diesen Zweck, weil es für die Unterbringung von Gruppen eingerichtet ist.

Der Kanton suche zwar primär Unterkünfte, die für längere Zeit betrieben werden könnten. Der Kanton müsse aber angesichts der steigenden Asylzahlen vielleicht auch künftig solche Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Die Asylsuchenden werden rund um die Uhr durch die Caritas Schweiz betreut. Eine Kontaktgruppe aus Vertretern der Gemeinde Arth, der Anwohner, der Rigi Bahnen und des Kantons wird eingesetzt. Für Anwohner ist in der zweiten Februarhälfte eine Infoveranstaltung geplant.