Finma weist Beschwerde von Schmolz und Bickenbach Aktionär zurück

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht bleibt dabei, das Übernahmeangebot für Schmolz und Bickenbach Aktien einer Firma des russichen Investors Viktor Vekselberg sei gültig.

Ansicht des Emmer Stahlunternehmens Schmolz und Bickenbach

Bildlegende: Machtkampf um den Emmer Stahlkocher tobt weiter Keystone

Die Finma, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, gibt grünes Licht für die Übernahme der Minderheitsaktionäre von Schmolz und Bickenbach durch die Venetos. Sie hat die Beschwerde gegen den Entscheid der Übernahmekommission zurückgewiesen, wie die Finma am Donnerstagabend mitteilte.

Damit hat Gerold Büttiker, Noch-Verwaltungsrat und Minderheitsaktionär des Stahlkonzerns S+B, im Kampf gegen eine drohende Übernahme durch den Investor Viktor Vekselberg und die Familienaktionäre eine Niederlage erlitten.

Der Finma-Übernahmeausschuss sei zum Schluss gekommen, dass das öffentliche Kaufangebot von Venetos den gesetzlichen Bestimmungen entspreche, hiess es. Die entsprechende ÜK-Verfügung in dieser Sache behalte damit ihre Gültigkeit. Ende Juli hatte die ÜK das Angebot von Vekselbergs Renova respektive ihrer Tochterfirma Venetos für S+B abgesehen von einigen Auflagen für konform mit den gesetzlichen Bestimmungen erklärt.

In seiner Beschwerde hatte Büttiker der ÜK gravierende Verfahrensmängel vorgeworfen. Mit seiner Beschwerde strebte Büttiker einen markant höheren Übernahmepreis für alle Aktionäre an.