Flugplatz Buochs wird für eine Übung von der Armee benutzt

Die Luftwaffe plant im Mai 2014 eine Übung mit Kampfflugzeugen auf dem stillgelegten Flugplatz Buochs. Die Nidwaldner Regierung stellt sich hinter die dreitägige Übung mit 40 Starts und 40 Landungen. Anwohner befürchten eine Reaktivierung des Flugbetriebs.

Flugplatz Buochs.

Bildlegende: Der Flugplatz Buochs wird im Mai 2014 für drei Tage vom Militär angeflogen. Keystone

Der Militärflugplatz Buochs dient der Luftwaffe heute als Sleeping Base. Die Anlage wird also eigentlich nur im Krisenfall in einer ausserordentlichen Lage militärisch genutzt. Für einen Wiederholungskurs sollen vom 13. bis 15. Mai 2014 vier F/A-18-Kampfjets und vier F-5-Tiger-Flugzeuge vorübergehend auf den Flugplatz Buochs zurückkehren, wie die Schweizer Luftwaffe am Mittwoch mitteilte.

40 Starts und 40 Landungen

Der Zweck der Übung sei der Flugbetrieb ab einem ungewohnten Standort, das Lösen von logistischen Problemen, die Verlegung von Truppenteilen sowie Schutz und Sicherungsaspekte, heisst es seitens der Armee. An den drei Tagen sind während der Übung «Revita 2014» insgesamt 40 Starts und 40 Landungen geplant.

Tiefflüge über bewohntem Gebiet sind gemäss Armee keine vorgesehen. Es bestünden keine Absichten, den Flugplatz Buochs in Zukunft für militärische Einsätze zu reaktivieren oder regelmässig für Übungen zu benutzen, teilte die Luftwaffe weiter mit.

Nidwaldner Regierung steht hinter der Übung

Der Nidwaldner Regierungsrat stellt sich im Grundsatz hinter die Übung. Er spricht sich in einer Mitteilung auch für den Flugplatz Buochs als Sleeping Base aus. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs (SBFB) hingegen kritisiert den zusätzlichen Fluglärm im Tourismusgebiet des Vierwaldstättersees.

Zudem sorge er sich um die Sicherheit der Bevölkerung, und befürchte eine schrittweise Reaktivierung des militärischen Flugbetriebs in Buochs, wie er Ende Oktober mitteilte.