Flutlicht macht Engelberger Schanze flexibler

Engelberg bereitet sich auf das Weltcupspringen vom kommenden Wochenende vor. Längerfristig rüstet sich das Klosterdorf auch für die Zukunft dieses sportlichen Gossanlasses. Mit einer neuen Flutlichtanlage werden künftig auch Abendspringen möglich.

Ok-Präsident Ernst von Holzen am Natel vor der Sprungschanze in Engelberg

Bildlegende: OK-Präsident Ernst von Holzen organisiert die Zukunft des Skisprungweltcups in Engelberg. SRF

In Engelberg sollen insgesamt 2,65 Millionen Franken in den Umbau der Titlis-Schanze investiert werden. Neben Investitionen in die Sicherheit der Naturschanze, soll auch eine neue Flutlichtanlage erstellt werden. Diese soll künftig Abendspringen möglich machen, sagt der OK-Präsident des Weltcupspringens, Ernst von Holzen, gegenüber Radio SRF. Dieses Angebot mache Engelberg flexibler im Kampf um Übertragungsplätze für Live-Sendungen.

Druck von Fernsehstationen habe es nicht gegeben, sagte Ernst von Holzen weiter, jedoch haben FIS-Verantwortliche Abendspringen vorgeschlagen, um eine bessere Koordination der diversen Wintersportanlässe zu gewährleisten.

Weil im Skispringen Nationen aus aller Welt am Start sind, von Japan und Südkorea über Skandinavien, Österreich und Deutschland, seien solche Fernsehübertragungen besonders wichtig. Den Skisprungweltcup von Engelberg 2012 haben zum Beispiel über 71 Millionen Zuschauer live am TV mitverfolgt.