Franz Marty soll den Finanzausgleich retten

Wegen der anhaltenden Kontroversen um den Nationalen Finanzausgleich (NFA) hat die Konferenz der Kantonsregierungen eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die Verbesserungsvorschläge ausarbeiten soll. Geleitet wird sie vom ehemaligen Schwyzer Finanzdirektor Franz Marty.

Die Materie ist für Franz Marty alles andere als neu: Schon bei der Ausarbeitung des Nationalen Finanzausgleichs, der 2008 in Kraft trat, spielte er eine wichtige Rolle. Nun also soll der NFA unter seiner Leitung wieder zu einem breit abgestützten System werden.

Die Ausgangslage ist allerdings schwierig: Insbesondere die Zentralschweizer Kantone Zug, Schwyz und Nidwalden haben in den letzten Jahren den NFA harsch kritisiert.

Franz Marty ist dennoch optimistisch: «Alle beteiligten Kantone wissen, dass man sich auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen muss, wenn man gegenüber dem Bund den Nationalen Finanzausgleich weiter entwickeln will.»

Die Arbeitsgruppe unter Franz Marty besteht aus Regierungsvertretern von drei Kantonen, die in den NFA einzahlen, und drei Kantonen, die Gelder erhalten. Bis im kommenden Sommer sollen die Verbesserungsvorschläge bereit sein.