Freiwillige arbeiten am Berg für den Schutz der Gemeinde Giswil

Im steilen Gelände am Alpoglerberg bei Giswil arbeiten Freiwillige für den Erhalt des Schutzwaldes. Sie installieren Verbauungen und pflanzen Bäume, damit zum Beispiel die Panoramastrasse besser vor Lawinen und Steinschlag geschützt ist. Hinter dem Einsatz steht die Stiftung Bergwaldprojekt.

17 Frauen und Männer aus ganz verschiedenen Berufsfeldern sind bis am 13. Juni zuoberst am Alpoglerberg am Arbeiten: Sie helfen mit ihrem freiwilligen Einsatz, die Schutzwirkung der Wälder zu verbessern: Dazu gehören die Sanierung von Verbauungen, das Montieren von sogenannten Dreibein-Böcken oder das Pflanzen von jungen Bäumen.

Statt in die Ferien, harte Arbeit am steilen Berghang

Die Arbeit sei körperlich anspruchsvoll und anstrengend, sagten die meisten der Freiwilligen. Motiviert seien sie einerseits durch die Kameradschaft untereinander, das Arbeiten an der frischen Luft und die Abwechslung zum erlernten Beruf. Der Einsatz für ein sinnvolles Projekt lohne sich.

Die Arbeit der Freiwilligen ist ein wichtiger Beitrag für den Schutz der Gemeinde Giswil. Sie liegt am Fuss des Alpoglerberges oberhalb der Mörlialp, im Einzugsgebiet des wilden Lauibachs, der immer wieder über die Ufer tritt und für Zerstörungen verantwortlich ist.

Das Bergwaldprojekt ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie führt Arbeitseinsätze mit forstlichen Laien im Bergwald durch. Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes sind zum zweiten Mal am Alpoglerberg im Einsatz.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr