Für den FC Luzern geht eine schwierige Saison zu Ende

Die Saisonbilanz des FCL ist durchzogen. Der Ligaerhalt wurde zwar geschafft. Der FCL hat aber zwei Trainer und einen Sportchef entlassen und war im April sogar am Tabellenende vorzufinden.

FCL-Präsident Mike Hauser an der Medienkonferenz.

Bildlegende: FCL-Präsident Mike Hauser hofft, dass die nächste Saison ruhiger wird. Keystone

Der FC Luzern hat gegen Saisonende gerade noch die Kurve gekriegt und nichts mit dem Abstiegskampf zu tun gehabt. «Wir sind sehr froh, dass wir auch nächstes Jahr in der Super League spielen können», sagt FCL-Präsident Mike Hauser gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz» von SRF. Die Saison sei nicht einfach gewesen, zum Ende seien die personellen Wechsel aber aufgegangen, so Hauser weiter.

Nach der Entlassung von Murat Yakin musste in dieser Saison auch Ryszard Komornicki als Trainer des FCL den Hut nehmen. «Wir haben neuen Wind gebraucht und dieser ist mit Carlos Bernegger nun eingekehrt. Er schafft es, das Potenzial aus der Mannschaft herauszukitzeln und passt mit seinem Temperament wunderbar zum FCL», sagt Mike Hauser. Der FCL-Präsident hofft, dass nun Ruhe einkehrt und die nächste Saison weniger turbulent wird.

Zu einer guten Mannschaft verhelfen soll der neue Sportdirektor Alex Frei. Er sei mitten in den Verhandlungen mit Spielern, könne aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts konkretes sagen, so Frei. Die Arbeit beim FC Luzern gefalle ihm, auch wenn nicht so viel Geld für Transfers zur Verfügung stehe wie in anderen Schweizer Fussballvereinen, bilanziert Alex Frei seine ersten Wochen als Sportdirektor.