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Zentralschweiz Fussball bringt Flüchtlinge und Schüler zusammen

Eigentlich gehörte der Schulsportplatz in Dagmersellen zur so genannten sensiblen Zone. Das bedeutet: Asylsuchende dürfen sich dort nicht aufhalten. Doch dann waren sie doch dort und die Schüler freuen sich, neue Fussballkollegen zu haben. Die Gemeinde hat die Regeln deshalb gelockert.

Asylsuchende auf dem Fussballplatz der Schule Dagmersellen.
Legende: Morgen spielen sie wieder - heute picknicken sie nur: Die Asylsuchenden auf dem Fussballplatz der Schule Dagmersellen. SRF

Bevor die Asylunterkunft in Dagmersellen Anfang Jahr aufgegangen war, machten sich einige Bewohnerinnen und Bewohner Sorgen. Die Gemeinde definierte deshalb unter anderem die Schulsportanlage als «sensible Zone».

Die Asylsuchenden gingen dann aber doch manchmal dorthin - mit unerwarteten Folgen: «Bald hörten wir von Jugendlichen, die zu Hause erzählten, sie hätten mit den Asylsuchenden Fussball gespielt. Und dies sei sehr lustig gewesen», sagt Gemeindepräsident Philipp Bucher.

«Sie passen uns und wir spielen zusammen.»
Autor: TomašSchüler aus Dagmersellen

Die Gemeinde hat die Regeln deshalb inzwischen geändert. Die Schulsportanlage gehört nicht mehr zur sensiblen Zone, jedenfalls ab 17 Uhr und am Samstag. Die Kinder freuen sich darüber. Sie rennen immer wieder mit den jungen Eritreern über das Fussballfeld, erzählt ein Schüler: «Sie passen uns und wir spielen zusammen. Es gibt keine Probleme!»

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Das Gesicht der CH ändert sich aufgrund des demografischen Wandels. Daraus ergeben sich allerdings auch starke Änderungen in der gesellschaftlichen Beschaffenheit, sie wird heterogener. Vor allem muslimische Zuwanderer werden zukünftig stärker das Bild der CH prägen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Warme und gut eingerichtete Unterkunft, gutes Essen, Sackgeld, Arzt, Fussballspielen, usw. Herrlich! Wer wundert sich, wenn der Exodus aus Afrika, Richtung Schweiz per Handy weiter und zielbewusst organisiert wird! Ob das mit unserer einstigen, traditionellen und humanen Flüchtlingspolitik noch etwas zu tun hat, sehen immer mehr arbeitende und steuerzahlende Bürger(innen) schon lange etwas anders! Klar, dafür werden sie von der "Gutmensch-Industrie" als unverbesserliche "Rassisten" verunglimpft!
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    1. Antwort von B.Mathis, Küssnacht
      Wenn die Menschen schon hier sind,dann soll es ihnen auch gut gehen,aber wie viele haben noch Platz.Hört endlich auf mit der unrealistischen Gutmenschpolitik,es ist einfach nicht möglich ALLE auf zu nehmen.Unsere Fantasten sollen einmal an einem Sonntag auf einen Kinderspielplatz gehen dann werden sie selbst erleben wie es da zu geht.Man kommt sich vor wie ein Exot !!! Bin ich nun auch ein Rassist weil ich die Wahrheit schreibe ?
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