Fussgängerstreifen in der Stadt Luzern sollen sicherer werden

Das Luzerner Stadtparlament bewilligt 1,2 Millionen Franken für die Sanierung gefährlicher Fussgängerstreifen. Dadurch sollen die vielen Unfälle reduziert werden. Gegen den Kredit war einzig die SVP.

Fussgängerstreifen in einer Tempo-30-Zone.

Bildlegende: In einigen Tempo-30-Zonen werden auch Fussgängerstreifen aufgehoben, was zu grösserer Sicherheit führe. Lisa Jörg / SRF

In keiner anderen grossen Schweizer Stadt gibt es so viele Unfälle mit Fussgängerinnen und Fussgängern wie in Luzern. Diese unrühmliche Spitzenposition möchte der Grosse Stadtrat von Luzern abgeben. Darum hat das Parlament heute einem Kredit von 1,2 Millionen Franken zugestimmt, mit welchem gefährliche Fussgängerstreifen saniert werden sollen.

Nur das Notwendigste und nicht das Wünschbare

Dies dürfe aber nur ein erster Schritt sein, hiess es im Stadtparlament seitens der SP. Mit diesem Kredit mache man das Notwendigste und nicht das Wünschbare. Angesichts der Finanzlage der Stadt sei diese erste Massnahme aber angemessen. Gegen den Kredit war einzig die SVP. Es sei zu wenig klar, was mit dem Geld passiere, monierte die Volkspartei. Ihr Antrag, den Kredit zurückzuweisen, war aber chancenlos.

Um alle Mängel bei den über 700 Fussgängerstreifen zu beheben, wäre ein doppelt so hoher Kredit notwendig gewesen. Ein Teil davon befinde sich aber auf Kantonsstrassen und nicht im Zuständigkeitsgebiet der Stadt.