Gast zum Jahreswechsel: Karl Vogler, Obwaldner Nationalrat

Der Obwaldner CSP-Nationalrat Karl Vogler hat ein bewegtes Jahr erlebt. Nach einer Buchveröffentlichung und Medienberichten, in denen er wegen seiner Funktion in einem Justizstreit angegriffen wurde, machte er einen Suizidversuch. Heute steht Karl Vogler wieder mit beiden Beinen im Leben.

Porträt von Karl Vogler, CSP-Nationalrat

Bildlegende: 2012 war für den Obwaldner Nationalrat Karl Vogler ein bewegtes Jahr. SRF

«In meinem Alltag ist dieser Suizidversuch kein Thema mehr, ich fühle mich vital und habe viel Energie für meine Arbeit im Nationalrat», sagt Karl Vogler. Wichtige Debatten sind für ihn diejenige um die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik und um die Verschärfungen im Asylrecht gewesen.

 Er sei und bleibe der CSP treu, sagt Karl Vogler weiter, auch wenn er Mitglied der CVP-Fraktion sei. Er richte sein Augenmerk aber auch immer auf das politische Leben in seinem Heimatkanton. Die Umfahrung Lungern, die kürzlich eröffnet wurde, habe ihn in den Siebzigerjahren politisiert. Er habe als junger Mann schon für die Tunnelvariante gekämpft, als man die A8 noch am Ostufer des Lungernsees über ein kilometerlanges Viadukt führen wollte.