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Geld für Aggloprogramm Anderthalb Milliarden für Verkehrswege in Zentralschweizer Agglos

Mit 1,5 Milliarden will der Bund den Bypass Luzern unterstützen. Nochmals 100 Millionen gibt es für kleinere Projekte.

Velofahrer und Autos.
Legende: Neue Projekte sollen die Verkehrssituation in der Zentralschweiz verbessern. (Symbolbild) Keystone

Mit 1,5 Milliarden den grössten Teil der Bundesgelder soll an die Finanzierung der grossen Umfahrung von Luzern, den Bypass, gehen. Dieser soll sogar noch schneller realisiert werden als ursprünglich vorgesehen. Baustart könnte bereits in vier Jahren sein.

98 Millionen sind für kleinere Projekte vorgesehen. Mehr als die Hälfte davon geht in die Agglomeration Luzern für Buspriorisierungen, Velonetzergänzungen oder die bessere Verknüpfung von Bus und Bahn in Kriens-Mattenhof.

Nicht alles wird finanziert

Luzern hatte beim Bund Massnahmen in mehr als doppelt so grossen Umfang eingereicht. Massnahmen im Umfang von rund 200 Millionen Franken würden vom Bund nicht unterstützt oder auf der Zeitachse nach hinten verschoben, teilte die Luzerner Staatskanzlei mit: unter anderem der behindertengerechte Umbau von Bushaltestellen, die Verknüpfung von Bus und Bahn in Rothenburg Station oder das Gesamtverkehrskonzept Littau.

Der Kanton Zug soll gut 22 Millionen Franken erhalten, zum Beispiel für den Ausbau des Zuger Bussystems, für Fussgänger- und Veloinfrastrukturen oder für die Aufwertung von Strassenräumen. Nicht mitfinanzieren will der Bund aber den Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB).

Kein Geld für West-Ost-Verbindung Altdorf

Der Kanton Schwyz soll knapp 13 Millionen erhalten, zum Beispiel für den Busbahnhof in Schwyz oder eine schnelle Veloverbindung von Steinen Richtung Brunnen Nord.

Für Uri sind rund 10 Millionen vorgsehen, unter anderem für den Busbahnhof beim neuen Kantonsbahnhof Altdorf oder einen neuen Veloweg von Altdorf nach Seedorf. Kein Geld will der Bund beisteuern an die West-Ost-Verbindung, die Altdorf vom Verkehr entlasten soll.

Die Vorschläge gehen jetzt in die Vernehmlassung.