Gemeinde Arth sieht Neat als Chance

Mit der Eröffnung des neuen Basistunnels wird die Station «Arth-Goldau» zum neuen Neat-Bahnhof. Die Gemeinde Arth im Kanton Schwyz will diese Chance für die Schaffung von Arbeitsplätzen nutzen.

Der Bahnhof «Arth-Goldau»

Bildlegende: Der Bahnhof «Arth-Goldau» wird mit der Neat zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Zugverkehr. SRF

In den letzten Jahren ist Arth bevölkerungsmässig stark gewachsen. Auf 11'500 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Gemeinde im Moment rund 3000 Arbeitsplätze. Die Arbeitsplätze möchte sie mit der Eröffnung des neuen Basistunnels am Gotthard ausbauen.

Mit der Neat-Eröffnung wird Arth wird zur letzten Haltestelle, bevor die Intercity-Züge und die internationalen Verbindungen in den Tunnel einfahren. Laut Gemeindepräsident Peter Probst wurde deshalb vor zwei Jahren eine Studie erstellt, welche die Entwicklungsmöglichkeiten rund um den Bahnhof aufzeigt.

Altes Fabrikgelände ins Auge gefasst

Auf einem alten Fabrikgelände südlich des Bahnhofs soll deshalb bald gebaut werden. Probst spricht von Büroräumen, Wohnungen und eventuell einem Hotel. Neben den Gebäuden plant die Gemeinde auch zusätzliche Strassen, die besonders den oberen Teil des Dorfes Goldau besser an den Autoverkehr anbinden sollen.

Die ersten Kostenschätzungen ergaben Millionenbeträge. Laut Gemeindepräsident wäre die Finanzierung «machbar», da sich das Projekt über mehrere Jahre erstrecken würde.

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr