Gemeinde Horw stellt Unterkunft für 40 Asylsuchende bereit

Die Luzerner Gemeinde Horw stellt dem Kanton ein Jahr lang eine Notunterkunft zur Verfügung für die Unterbringung von Asylsuchenden. In zwei Häusern an der Allmendstrasse sollen 40 Personen Unterschlupf finden. Der Bezug ist für Ende September vorgesehen.

In der Liegenschaft an der Allmendstrasse können 40 Personen untergebracht werden.

Bildlegende: In den Liegenschaften an der Allmendstrasse können 40 Personen untergebracht werden. zvg

Der Gemeinderat habe den Abriss der beiden Häuser im letzten Moment gestoppt, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons und der Gemeinde. Der Gemeinderat hält die Unterbringung von Asylsuchenden in den Gebäuden für eine bessere Lösung als in einer Zivilschutzanlage.

Die beiden Liegenschaften mit neun Wohnungen sollen ein Jahr als Notunterkünfte zwischengenutzt werden. Danach müssen sie einer neuen Überbauung im Ortskern weichen.

Die Betroffenen sind für die Haushaltsführung selbst verantwortlich. Zudem sollen sie sich an gemeinnützigen Einsätzen beteiligen.

Die Schulanlagen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Asylunterkünften werden zu «sensiblen Zonen» erklärt und sollen von den Asylsuchenden nicht betreten werden.