Nach Steinschlag Geologen wollen bei Bristenstrasse auf Nummer sicher gehen

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Knatsch um Bristenstrasse

3:45 min, aus Schweiz aktuell vom 3.5.2017

  • Die Bristenstrasse bleibt vorläufig weiter gesperrt.
  • Die Felsräumungsarbeiten verlaufen zwar nach Plan. Doch am Donnerstag erfolgen laut Kantonsingenieur Stefan Flury weitere geologische Abklärungen im Gelände.
  • Erst anschliessend soll entschieden werden, wann die Strasse definitiv wiederaufgeht.

Der Urner Baudirektor Roger Nager drückte in der Mitteilung Erleichterung aus, dass der Vorfall glimpflich ausgegangen sei. Gleichzeitig hält er fest, dass es trotz grosser Investitionen in die Sicherheit des Strassennetzes im Gebirge nie eine 100-prozentige Sicherheit gebe. Einzelne Steinschläge liessen sich nicht ausschliessen.

Zwei folgenschwere Steinschläge

Auf der Strasse zwischen Amsteg und dem Bergdorf Bristen ereigneten sich am Dienstag und Anfang März zwei folgenschwere Steinschläge respektive Erdrutsche. Am Dienstag waren kurz nach 13 Uhr rund hundert Meter oberhalb des ersten Kehrtunnels nach Amsteg Steinmassen auf die Strasse gedonnert. An der Strasse gab es keine grösseren Schäden. Diese wurde für die Räumung und zur Sicherheit dennoch gesperrt.

Grund für den Steinschlag dürften der Baudirektion zufolge die Niederschläge und die starken Temperaturschwankungen der vergangenen Tage gewesen sein. Es bestehe kein Zusammenhang mit dem Rutsch, der sich Anfang März an derselben Strassen aber an einem anderen Ort ereignet hatte.

Arbeiten an einer abgerutschten Strasse im Berggebiet.

Bildlegende: Erst im März wurde die Bristenstrasse stark beschädigt. Nun muss die Strasse schon wieder gesperrt werden. Keystone