Gerechtere Wahlen in Nidwalden dank Doppeltem Pukelsheim

Die Nidwaldner Staatskanzlei hat die Landratswahlen vom Frühling analysiert. Dabei wird deutlich: Das neue System bildet den Wählerwillen deutlich besser ab als das alte.

Nidwaldner Landrätinnen und Landräte während der Sitzung im Rathaus in Stans.

Bildlegende: Der Nidwaldner Landrat nach den Wahlen im Frühling: Die Linke konnte zulegen. SRF

Die Nidwaldner Staatskanzlei geht dem Wahlresultat im Frühling in einer Analyse auf den Grund. Die vertiefte Analyse bestätigt es: Das Resultat bilde dank dem neuen Wahlsystem den Wählerwillen genauer ab, als dies im alten System der Fall gewesen wäre, sagt Landschreiber Hugo Murer gegenüber Radio SRF.

So sind bei der errechneten Wählerzahl die beiden Parteien CVP und SVP gleichauf. Auch im Parlament haben sie gleich viele Mandate - nämlich 17. Im alten System hingegen hätte die SVP dank Restmandaten 20 Sitze - die CVP 18 geholt.

Noch deutlicher zeigt es sich bei den linken Parteien. Grüne und SP/JUSO haben zusammen 11 Mandate erreicht. Im alten Wahlsystem wären es nur 7 gewesen. Auch hier bildet die effektive Sitzverteilung den Wählerwillen genauer ab als früher.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr