Gewässerverschmutzung: Luzerner Bauern haben sich gebessert

Im Kanton Luzern ist 2015 die Zahl der durch die Landwirtschaft verursachten Gewässerverschmutzungen deutlich zurückgegangen. Mit 75 registrierten Verunreinigungen kam es insgesamt aber zu überdurchschnittlich vielen Vorfällen.

Tote Fische in einem Bach

Bildlegende: Wegen Gewässerverschmutzungen kommt es immer wieder zu Fischsterben. zvg

Wie die Dienststelle Landwirtschaft und Land (lawa) am Dienstag mitteilte, wurden 2015 etwas mehr Verunreinigungen registriert als in den vorangegangenen zwei Jahren. Diese führten im letzten Jahr zu insgesamt zehn Fällen von Fischsterben.

Aufs Konto der Landwirtschaft gingen 2015 aber deutlich weniger Gewässerverschmutzungen, nämlich 25; davon waren 20 Güllenunfälle. 2014 und 2013 waren es noch 30 respektive 35 gewesen.

Die Entwicklung zeige, dass die Bemühungen der Landwirtschaft, Gülleunfälle zu vermeiden, wirkten, teilte die Dienststelle lawa mit. Die Behörden wollen ihr Augenmerk deshalb vermehrt auf die Industrie, das Gewerbe und die Baustellen richten.