Gewinneinbruch bei Metall Zug

Der Industriekonzern Metall Zug hat 2015 den Umsatz stabil halten können. Die Frankenstärke verhagelte ihm allerdings den Gewinn. Dieser sackte um über einen Drittel auf 56,9 Millionen Franken ab.

Gebäude des Haushaltgeräte-Herstellers V-Zug in Zug

Bildlegende: Die Sparte Haushaltsgeräte der V-Zug konnte dank neuen Produkten und Kundennähe den Umsatz halten. Keystone

Wie die Metall Zug am Mittwoch mitteilt, ist die Gruppe mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses habe den Konzern stark herausgefordert. Dank einem strikten Kostenmanagement und verlängerten Wochenarbeitszeiten habe der Umsatz sich aber mit 927,8 Millionen Franken praktisch stabil halten lassen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 7,3 Prozent auf 80,5 Millionen Franken. Das Finanzergebnis wies ein Defizit von 8,2 Millionen Franken aus. Verursacht wurde das durch Währungsverluste, schlechte Performance der Wertschriftenanlagen sowie Neubewertungen von Finanzanlagen.

Bei den Sparten hielten sich die Haushaltapparate der V-Zug gut. Neben der Arbeitszeitverlängerung dämpften auch neue Produkte und eine enge Kundenbindung den Margendruck. Für die Zukunft gibt sich das Unternehmen optimistisch. Die Auswirkungen der Frankenstärke hätten dank hoher Flexibilität des Personals abgefangen werden können.