Gotthard-Komitee verlangt Investitionen in Neat-Zufahrten

Die 13 Kantone entlang der Gotthard-Achse erwarten vom Bund Investitionen für die Nord-Süd-Achse. Vor allem die Engpässe bei den Neat-Zufahrten müssten beseitigt werden. Dies fordert das Gotthard-Komitee an der GV in Luzern.

Die Gotthardbergstrecke bei Wassen im Kanton Uri.

Bildlegende: Die Zukunft der Bergstrecke liegt dem Gotthard-Komitee besonders am Herzen. Keystone

Die 13 Kantone entlang der Gotthard-Achse erwarten vom Bund im Rahmen des Ausbauschritts 2030 namhafte Investitionen zur Stärkung der Nord-Süd-Achse für den Bahnverkehr. Rund ein Jahr vor Eröffnung des Gotthard-Basistunnels verlangt das Gotthard-Komitee, dass erwartete Engpässe bei den Neat-Zufahrten beseitigt werden.

Ein besonderes Augenmerk legt das Gotthard-Komitee auf die Zukunft der Bergstrecke. Mit ihrer wirtschaftlichen und touristischen Bedeutung gelte sie als Lebensader für die ganze Region, heisst es in einer Mitteilung.

Das Gotthard-Komitee ist eine Interessengemeinschaft von 13 Kantonen sowie Wirtschaftsverbänden der Gotthard-Achse. Das gemeinsame Ziel sei die Sicherstellung eines leistungsfähigen und umweltverträglichen Verkehrs.