Grossaufmarsch an Infoveranstaltungen zum neuen Jagdbanngebiet

In Wolfenschiessen und Engelberg fanden Informationsveranstaltungen zur geplanten Verlegung des Jagdbanngebiets vom Trübsee ins Gebiet Bannalp statt. Es fand eine rege Diskussion zwischen Bevölkerung und Behörden statt.

Rund um den Trübsee ob Engelberg soll es weniger Platz für Wildtiere geben.

Bildlegende: Rund um den Trübsee ob Engelberg soll es weniger Platz für Wildtiere geben. Keystone

Das Publikum wollte vor allem Fragen beantwortet haben zur künftigen touristischen Nutzung des Gebiets Bannalp. Dieses soll, wenn es nach den Regierungen Nidwaldens und Obwaldens geht, zum eidgenössischen Jagdbanngebiet werden.

Aktuell gibt es am Titlis ein grosses Banngebiet. Der Schutz von Wildtieren und die Entwicklung zum Massentourismus kommen sich aber immer stärker ins Gehege. Deshalb muss ein Teil des Banngebiets verschoben werden.

Das brannte unter den Nägeln

Die Antworten der Verantwortlichen bei Bund und Kantonen waren klar: Wäre die Bannalp ein Jagdbanngebiet, dürfte man noch Skitouren machen, wandern und klettern. Es gäbe aber klar Gebiete, wo vor allem im Winter keine Sportler geduldet würden. Wer sich nicht daran hälten würde, würde eine Busse riskieren.

Ein sanfter Ausbau des Tourismus soll auch dann möglich sein, wenn die Bannalp ein Jagdbanngebiet sei, hiess es weiter. Neue Anlagen könnten aber nicht erstellt werden. Den Entscheid über eine Verlegung des Jagdbanngebiets fällt der Bund.