Grünes Licht für 135 günstige Wohnungen in Luzern

Im oberen Teil der Bernstrasse werden die beiden Luzerner Baugenossenschaften abl und Matt eine Überbauung mit 135 Wohnungen realisieren. Das Stadtparlament hat am Donnerstag den notwendigen Verkaufs- und Baurechtsverträgen klar zugestimmt - nicht aber ohne Kritik.

Das Gebiet an der Bernstrasse, wo die 135 Wohnungen entstehen.

Bildlegende: In diesem Gebiet an der Bernstrasse entstehen die 135 Wohnungen. zvg

Günstige Wohnungen sind in der Stadt Luzern Mangelware. Deshalb hat das Luzerner Volk vor 3 Jahren der Wohnrauminitiative zugestimmt. Die Überbauung an Bernstrasse ist nun das erste Projekt zur Umsetzung der Initiative.

Umstritten war im Parlament allerdings der Preis. SVP und FDP störten sich daran, dass die Stadt für die Abgabe ihrer Grundstücke mit einem Quadratmeterpreis von nur 650 Franken rechnete. Allerdings forderte nur die SVP Neuverhandlungen, die FDP beliess es bei der Kritik und stimmte dem Geschäft «zähneknirschend» zu. Alle anderen Parteien begrüssten die Vorlage grundsätzlich. Man sei froh, dass nach jahrelangen Verhandlungen endlich eine Lösung gefunden wurde.

Die Stadt verkauft zwei Grundstücke an die Baugenossenschaft Matt und gibt elf Grundstücke an die abl im Baurecht ab. Die beiden Genossenschaften planen die Überbauung gemeinsam.