«Gsprächigi Bänkli» laden zum Verweilen

An zehn Stationen erfahren Interessierte Wissenwertes über Maria-Rickenbach, den Nidwaldner Tourismusort über dem Engelberger Tal. Die Geschichten erzählen von der Luftseilbahn nach Niederrickenbach, vom Kloster und den Bergen. Dazu braucht es lediglich ein Mobiltelefon.

Eine Sitzbank am Waldrand.

Bildlegende: Zehn gekennzeichnete Bänkli laden zum Hören einer Geschichte ein. zvg

Entstanden war das Projekt aus einer Diplomarbeit zweier Tourismusstudentinnen. Geplant gewesen sei ursprünglich ein Blinden-Wanderweg, sagt Claudia Dillier vom Verein Tourismus Maria-Rickenbach: «Doch dann haben wir gemerkt, dass die Geschichten für alle Besucherinnen und Besucher interessant sind.»

Mit Hilfe von Sponsoren konnten zehn verschiedene Stationen eingerichtet werden. Zu hören sind zwei- bis dreiminütige Geschichten zur Luftseilbahn Dallenwil-Niederrickenbach, zum Kloster Maria-Rickenbach oder zu den Bergen in der Gegend.

Alles, was es dazu braucht, ist ein Mobiltelefon. Bei der Bank findet sich eine Sammelnummer und ein Code, über den die jeweilige Geschichte gehört werden kann. Für Sehbehinderte sind die Nummern auch in Blindenschrift angegeben. Die Anrufkosten sollen denen eines normalen Lokalgesprächs entsprechen.