Guberstein für die Basler Innenstadt

Die Fussgängerzone in der Basler Innenstadt soll vor allem mit Platten und Pflästerungen aus Alpnacher Guber-Quarzsandstein ausgestattet werden. Für die Neugestaltung eines Teils der Innenstadt beantragt die Regierung rund 25 Millionen Franken. Für Guber wäre das der grösste Auftrag der Geschichte.

Steinbruch der Firma Guber aus Alpnach.

Bildlegende: Quarzsandstein aus dem Steinbruch der Firma Guber soll dereinst die Basler Innenstadt zieren. Keystone

Eine einheitliche Gestaltung der Fussgängerzone ist in Basel seit Jahrzehnten ein Thema. Es geht darum, die Stadt für Fussgänger attraktiver zu machen. Wenn es nach de Basler Regierung geht, dann soll der Grossauftrag an die Alpnacher Firma Guber AG gehen. Der Alpnacher Quarzsandstein füge sich farblich ideal in die bestehenden Belagsmaterialien ein, sagte Martina Münch, Leiterin Gestaltung Stadtraum Basel, am Donnerstag.

Die Steinplatten werden vor allem für Trottoirs benutzt. Asphalt werde dort eingesetzt, wo Tramschienen einen robusten Belag nötig machen. Für deren Umgestaltung beantragt die Regierung dem Grossen Rat eine Rahmenausgabenbewilligung in Höhe von 24,5 Millionen Franken.

Grösster Auftrag

Für die Alpnacher Firma Guber wäre dieser Auftrag der grösste in der Firmengeschichte und würde die Hälfte des Jahresumsatzes ausmachen.Obwohl das Geschäft noch nicht definitiv unter Dach und Fach ist, zeigt sich Thomas Meier, Geschäftsführer der Guber AG, erfreut.

Die Arbeiten für die Neugestaltung der Basler Innenstadt werden noch öffentlich ausgeschreiben und später dem Grossen Rat zur Genehmigung vorgelegt. Die Arbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen sein.