Gute Badewasserqualität in der Zentralschweiz

Die Badewasserqualität in den Zentralschweizer Seen ist generell gut. Das Labor der Urkantone hat 64 Badestellen kontrolliert. Nur eine wurde beanstandet.

Kinder Baden im Vierwaldstättersee.

Bildlegende: In den Zentralschweizer Seen ist das Wasser zwar noch kühl, dafür von einwandfreier Qualität. Keystone

Insgesamt 64 Badestellen hat das Laboratorium der Urkantone unter die Lupe genommen. Das Wasser wurde auf Darmbakterien untersucht, die bei gehäuftem Vorkommen gesundheitliche Probleme verursachen können. 63 Proben wurden als unbedenklich eingestuft. 52 wurden der Qualitätsklasse A, elf der zweithöchsten Qualitätsklasse B zugeteilt. Die Wasserqualität wird als einwandfrei beschrieben.

Eine Probe fiel allerdings durch. Bei einem privaten Badeplatz in Stansstad wurde die schlechteste Wasserqualität D festgestellt. Hier stelle das Baden ein gesundheitliches Risiko dar. «Direkt neben dem Badeplatz wird das gereinigte Wasser der Abwasserreinigungsanlage in den See geleitet», sagt Beat Kollöffel, Leiter der Abteilung für Mikro- und Molekularbiologie im Labor für Urkantone. Allerdings führt er das schlechte Resultat nicht auf diesen Umstand sondern auf die Hochwasser zurück. Die Wasserproben seien kurz nach dem Hochwasser entnommen worden, was zu einer Beeinträchtigung geführt habe.

Kein Problem sind bisher die sogenannten Entenflöhe. Diese treten bei hohen Wassertemperaturen auf und können bei Badenden zu einem juckenden Hautausschlag führen. Bisher waren die Wassertemperaturen in den Zentralschweizer Seen aber für dieses Phänomen zu bescheiden.