Gute Zusammenarbeit der Kantonsspitäler Luzern und Nidwalden

Die Kantonsspitäler Luzern und Nidwalden haben mit der Schaffung einer Spitalregion im vergangenen Jahr teilweise
Kosten gespart und Umsätze gesteigert.

Türe Kantonsspital Luzern

Bildlegende: Die Kantonsspitäler Luzern und Nidwalden wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Keystone

Das Projekt LUNIS zum Aufbau einer gemeinsamen Spitalregion habe sich seit Beginn am 1. Januar 2012 bewährt, halten die Kantonsspitäler Nidwalden und Luzern fest. Die beiden Institutionen würden sich etwa bei Engpässen mit Personal aushelfen, die Spitalinfrastruktur würde gezielter ausgelastet und Abläufe seien effizienter geworden.

Durch LUNIS konnte der Kostenanstieg merklich gedämpft werden, sagte der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf am Donnerstag vor den Medien. Beide Spitäler werden von einem personell identischen Spitalrat geführt.

Alle wichtigen Geschäfte beider Unternehmen werden von denselben Personen beraten. Dies fördere den Blick für Verbundlösungen und verhindere unnötige, teure Doppelspurigkeiten, erklärte Spitalratspräsident Beat Villiger.

Die kantonsübergreifende Zusammenarbeit in der Spitalregion LUNIS solle in den kommenden Monaten ausgebaut werden. Dazu zähle die Vereinheitlichung der wichtigsten betrieblichen Grundlagen. So soll die Informatik und die Anstellungsbedingungen fürs Personal beider Spitäler harmonisiert werden. Bis Ende Jahr soll ein Konzept vorliegen, das die Umsetzung und die Kosten der beiden Vorhaben aufzeigt.