Hochhäuser prägen «Papieri»-Areal in Cham

Die Entwicklung des 110'000 Quadratmeter grossen Areals ist in drei Teile gegliedert. Das sieht der Masterplan für das Projekt vor, der demnächst öffentlich aufgelegt wird.

Blick auf das Modell der Überbauung.

Bildlegende: Im Zentrum des «Papieri»-Areals stehen fünf Hochhäuser - hier im Modell zu sehen. zvg

Im zentralen Bereich des rund 110'000 Quadratmeter grossen Areals sind fünf freistehende Hochhäuser vorgesehen. Sie berücksichtigen laut Mitteilung der Gemeinde Cham das bestehende «Kesselhaus» und das «Silo-Gebäude».

Im östlichen und westlichen Bereich entstehen linear angeordnete Bauten. Auf der Westseite sollen die Neubauten zusammen mit den erhaltenen Fabrikbauten der Lorze entlang einen «neuen Gassenraum am Wasser» bilden.

Im Hinblick auf die Entwicklung ist eine Umzonung des Areals von der Industrie- und Gewerbezone in eine Wohn- und Arbeitszone vorgesehen. Dazu haben die Stimmberechtigten das letzte Wort.

In einem Rahmenvertrag regeln die Einwohnergemeinde und die Grundeigentümer den so genannten Planungsausgleich. Er legt fest, dass der durch die Umzonung entstehende Mehrwert der Einwohnergemeinde in Form einer Landabtretung wieder zufliesst. Zudem verpflichten sich die Grundeigentümer, auf dem Areal 100 preisgünstige Wohnungen zu erstellen.