Hoher Besuch in der Zentralschweiz

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat auf dem Rütli den 1. August gefeiert. Sie hielt nicht nur die Festansprache, sondern dirigierte auch die Blasmusik, als diese die Landeshymne spielte. Bundesrat Ueli Maurer warf derweil in Grosswangen und Nottwil einen Blick in die Vergangenheit.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auf dem Weg zum Rütli.

Bildlegende: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga auf dem Weg zum Rütli. Keystone

1350 Personen haben an der Rütlifeier teilgenommen. Motto der diesjährigen Rütlifeier war die Gastfreundschaft. Wegen des Fest-Mottos hatte die Organisatorin der Feier, die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), die Bundespräsidentin dazu aufgefordert, einen «Überraschungsgast» mitzubringen.
Sommaruga verzichtete darauf, eine Friedensnobelpreisträgerin oder einen Regierungschef mitzubringen, wie sie ausführte. Die Bundespräsidentin brachte statt eines Prominenten die 16-jährige Langenthaler Schülerin Debora Ticli als Gast mit. Sie war von dieser im Frühling zu einer Diskussion in ihrer Schule eingeladen worden.

Diese junge Frau lebe bereits das, was die direkte Demokratie ausmache, sagte Sommaruga. Sie setze sich mit politischen Fragen auseinander, bilde sich eine Meinung und vertrete diese. Sie wolle mitgestalten und verändern und übernehme somit Verantwortung. Sie stehe mit tausenden Jugendlichen für die Zukunft der Schweiz.

«Schauen wir nicht ängstlich in die Zukunft», sagte die Bundespräsidentin. Was die Schweiz voranbringe, seien Offenheit, Mut und Zuversicht.

Bundesrat Ueli Maurer in Grosswangen und Nottwil

Bundesrat Ueli Maurer hat in seiner Rede zum 1. August die Bedeutung der Lehren aus der Vergangenheit für die Schweiz von heute beschworen. «Geschichte gibt einem Volk Kraft», sagte der SVP-Politiker am Samstag bei Auftritten im Kanton Luzern.

Was würden Sie für eine Festansprache halten?

Dies haben wir Passanten auf der Strasse gefragt. Die Palette der Inhalte der Reden ist gross: Von Einladungen ins Wallis - über den Wunsch nach Frieden, bis hin zu einem einfachen «Prost» mit Freunden.