Hotelberufe: «Neue Arbeitszeitmodelle sind nötig»

Seit 26 Jahren engagiert sich Kurt Imhof als Direktor der renommierten Schweizerischen Hotelfachschule Luzern für die Ausbildung von Berufsleuten in der Hotellerie. Er ist überzeugt, dass sich die Branche bewegen muss, wenn sie junge Menschen für die Arbeit im Gastgewerbe begeistern will.

Die Schweizer Hotellerie steht in der Kritik wegen mangelnder Gastfreundschaft und Attraktivität. Das schlechte Image hält Kurt Imhof für übertrieben. Aber die Branche müsse sich verändern.

Im Regionaljournal Zentralschweiz spricht Kurt Imhof über die Herausforderung, junge Leute für die Hotelbranche zu begeistern. Viele stiegen zwar in die Branche ein, ein grosser Teil wechsle aber bald in andere Berufe.

«Gastfreundschaft kann man nur zum Teil lernen»

Dies sei auch eine Folge der Arbeitsbedingungen. Dem könne die Branche etwas entgegen setzen. Zum Beispiel mit neuen Arbeitsmodellen.

Als wichtigste Eigenschaft aber müssten Berufsleute im Gastgewerbe die «vier M's» mitbringen: «Man muss Menschen mögen». Dies könne man nur bedingt in einer Ausbildung lernen.

Nach 26 Jahren als Direktor der Schweizerischen Hotelfachschule tritt Kurt Imhof im Sommer zurück.