«Ich will mithelfen, etwas Gutes zu erreichen»

Seit drei Jahren engagiert sich die 18-jährige Camille Leyrer für die Jugendgruppe von Amnesty International. Als privilegierte Schweizerin sei es ihr wichtig, etwas Gutes an die Welt beizutragen. Der Kampf für Menschenrechte ist auch Thema der «Filmtage Menschenrechte» in Luzern.

«Wenn man die Medien anschaut, hat man das Gefühl, auf der Welt gebe es nur Schlechtes», erklärt die junge Luzernerin im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zentralschweiz» ihr Engagement für Menschenrechte.

Die 18-Jährige studiert an der ETH Zürich im ersten Semester Informatik und leitet in ihrer Freizeit die Jugendgruppe Amnesty Youth in Luzern. «Wenn man sich für Amnesty International engagiert, kann man wenigstens etwas Gutes zu dieser Welt beitragen.»

Filme und Diskussionen zum Thema

Zusammen mit rund 15 anderen Jugendlichen setzt sich Camille Leyrer zum Beispiel mit Unterschriftensammlungen für Gefangene oder zum Tode Verurteilte ein.

Das Engagement für die Menschenrechte ist auch das Thema der viertägigen «Filmtage Menschenrechte» vom 3. bis zum 6. Dezember im Stattkino Luzern. Sie werden organisiert vom Romerohaus, dem Institut für Sozialethik der Theologischen Fakultät und dem Stattkino. Das Programm richtet sich mit Filmaufführungen und Diskussionen auch an ein junges Publikum.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr