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Zentralschweiz Im Jagdbanngebiet Huetstock sollen Bartgeier ausgewildert werden

Die Stiftung Pro Bartgeier will in Obwalden junge Bartgeier auswildern. Am Samstag wurde deshalb in Kerns ein regionales Patronatskomitee gegründet, das gemeinsam mit der Stiftung die Auswilderung plant. 2015 sollen im Jagdbanngebiet Huetstock erstmals Jungvögel in die Freiheit entlassen werden.

Zwei jung Bartgeier.
Legende: Zwei junge Bartgeier. Sie sind erst mit 5 bis 7 Jahren geschlechtsreif. Hansruedi Weyrich

Bartgeier gehören zur ursprünglichen Tierwelt der Zentralschweiz. Nachdem der Greifvogel anfangs des 20. Jahrhunderts im ganzen Alpenraum ausgerottet worden war, ist 1987 ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet worden. In einem vom WWF mitinitiierten Projekt sind in über 25 Jahren alpenweit bereits 198 junge Bartgeier ausgewildert worden.

Breite Unterstützung für das Vorhaben

Die Stiftung Pro Bartgeier will diese Basis mit den Auswilderungen in der Zentralschweiz erweitern. Dazu arbeitet die Stiftung eng mit dem kantonalen Amt für Wald und Landschaft sowie einem unterstützenden regionalen Patronatskomitee zusammen.

Darin sind Vertreter der Grundeigentümer, der Alpwirtschaft, des Tourismus, des Kantons, der Gemeinde Kerns, der Jagd, des Naturschutzes und der Wildhut vertreten.

Nach dem grundsätzlichen Einverständnis der Direktbetroffenen müssen im laufenden Jahr die nötigen Bewilligungen eingeholt, die Finanzierung sichergestellt und die wichtigsten Vorbereitungen für die Auswilderung im Gelände getroffen werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rony Bachmann, Kerns
    Guten Tag Durch die agressive Veränderung im Tourismus, Frage ich mich ernsthaft wie Wohl sich die Bartgeier in der Luft füllen, da Sie ihren Lebensraum mit vielen Gleitfallschirmen und Sportflugzeuge teilen müssen. Somit dem Tourismus Boom in der Luft erliegen wird. Wie das schon bei anderen Vogel Arten der Fall ist, welche fast gänzlich verschwunden sind, und leider werden ja bekanntlich alle Statistiken der Wirtschaftlichkeit angepasst. Freundliche Grüsse Herr Bachmann
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