Im Spital Lachen soll wieder Ruhe einkehren

Im Spital Lachen im Kanton Schwyz brodelt es schon länger. Unter den Mitarbeitern herrscht eine angespannte Stimmung. Der Spitaldirektor hat die Kündigung eingereicht und der Verwaltungsratspräsident tritt nicht mehr zur Wahl an. Nun will der Verwaltungsrat handeln.

Das Spital Lachen ist in den vergangenen Monaten verschiedentlich in die Schlagzeilen geraten. Unter den 650 Mitarbeitern herrsche eine angespannte Stimmung, hiess es in Medienberichten, von einem frostigen Klima war die Rede.

Als Höhepunkt der Krise reichte der Spitaldirektor die Kündigung ein und der Verwaltungsratspräsident verzichtet auf eine Wiederwahl.

Dass es im Spital Lachen Probleme gebe, bestreitet Armin Hüppin nicht.

Der Schwyzer alt Regierungsrat und Vizepräsident des Verwaltungsrats übernimmt vorläufig den Posten als Verwaltungsratspräsident.

Als mögliche Ursache der Missstimmung im Spital macht er eine Strukturreform aus, die seit 2010 am Laufen ist. «Da kappt man auch Hierarchien und teilt neue Bereiche zu und dass dann gewisse Stimmungen entstehen vom Kader bis in die Belegschaft, ist klar», sagt Armin Hüppin.

Das Spital Lachen im Kanton Schwyz aus der Vogelperspektive.

Bildlegende: Im Spital Lachen herrscht bei den Angestellten eine angespannte Stimmung. zvg

Nun müsse man handeln. «Ich werde in den nächsten Wochen mit allen Abteilungen das Gespräch suchen.» Zudem zieht man eine externe Firma bei, um die Situation zu analysieren. Weiter hat der Verwaltungsrat die Suche nach einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers in der Spitaldirektion gestartet.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)