«In den Playoffs ist alles offen»

Der EV Zug verliert die erste Partie des Playoff-Viertelfinals gegen den HC Davos mit 1:6. Die Zuger konnten den Heimvorteil nicht nutzen und brachen im letzten Spieldrittel total zusammen. Trotz der klaren Niederlage steckt man beim EVZ den Kopf nicht in den Sand.

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Eishockey: Davos schlägt den EV Zug

1:59 min, vom 1.3.2015

Am vergangenen Dienstag hatte Zug dank eines 3:2-Auswärtssieges gegen Davos den 4. Tabellenplatz verteidigt und sich den Heimvorteil im Viertelfinal gesichert. Dieser ist aber bereits zu Nichte.

Dass die Bündner neun der letzten zwölf Partien in der Qualifikation verloren hatten, davon war zum Playoff-Auftakt nichts zu sehen. Die Davoser waren aggressiver und gedankenschneller als die Zuger, überforderten die Gastgeber Mal für Mal mit ihrem Speed.

Im letzten Drittel spielten sich die Bündner in einen Rausch und der EVZ brach komplett auseinander. Innert 364 Sekunden erhöhte der HCD den Spielstand von 2:1 auf das Schlussresultat von 6:1. «Das war ein Totalausfall der ganzen Mannschaft», bringt der EVZ-Stürmer Lino Martschini den Zuger Auftritt auf den Punkt.

Alles möglich in den Playoffs

Beim EVZ versucht man die Niederlage zu vergessen und schaut bereits auf die nächste Partie gegen den HCD. «Wir können die Davoser schlagen. Wir dürfen den HCD nicht ins Spiel kommen lassen und müssen gleichzeitig Chancen kreieren. Wenn wir das schaffen, ist in den Playoffs alles möglich», sagt Reto Kläy, Sportchef des EV Zug.