In Emmen laufen die Fäden des Osterstaus zusammen

Am Osterwochenende kommt es unter anderem am Gotthard immer wieder zu langen Staus. Diese sind eine Herausforderung für die Verkehrsmanagementzentrale des Bundesamts für Strassen Astra. Von Emmen aus versucht man, den Verkehr flüssig zu halten.

Die Verkehrsmanagementzentrale des Bundesamts für Strassen in Emmen.

Bildlegende: Die Verkehrsmanagementzentrale des Bundesamts für Strassen in Emmen. SRF

In Emmen laufen die Fäden des Schweizerischen Verkehrsnetzes zusammen. Die Aufgabe der Verkehrsmanagementzentrale des Astra ist es, Verkehrsteilnehmer frühzeitig über mögliche Staus zu informieren und so den Verkehr flüssig zu halten. «Dies machen wir unter anderem mit frühzeitigen Stauprognosen, Umleitungsempfehlungen auf den Autobahnen oder temporären Geschwindigkeitsanpassungen», sagt der Chef der Zentrale, Jörg Dreier.

Insgesamt stehen der Zentrale 650 Kameras auf dem ganzen Autobahnnetz zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit den Korps der verschiedenen Kantonspolizeien sei wichtig.

Manchmal komme es da zu Differenzen. Etwa dann, wenn das Astra den Verkehr teilweise auf die Kantonsstrassen umleiten will. «Der Kanton Uri beispielsweise ist verständlicherweise nicht interessiert daran, den Verkehr auf seinen Strassen zu haben», so Jörg Dreier gegenüber SRF. Da müsse man Kompromisse suchen und miteinander diskutieren.

Am Gründonnerstag erreichte der Stau vor dem Gotthard-Nordportal eine Länge von acht Kilometern. Am Karfreitag wuchs der Stau auf eine Länge von bis zu sechs Kilometern an, wie Viasuisse in einer Mitteilung schreibt.