Innerschweizer Leichtathletikmeisterschaft

Rund 550 Athletinnen und Athleten trafen sich am Wochenende in Zug. Dort fand die Innerschweizer Leichtathletikmeisterschaft für den Nachwuchs statt. Während bei den Kindern ein reger Konkurrenzkampf herrschte, mussten die älteren Jugendlichen nach Gegnern suchen.

Ein Kind beim Weitsprung an den Innerschweizer Leichtathletikmeisterschaften

Bildlegende: Die meisten Teilnehmenden am ILV-Event waren zwischen 10 und 15 Jahren. SRF

Die Innerschweizer Leichtathletikmeisterschaften in Zug waren nicht der Ort, an dem Rekorde purzelten. Der Anlass sei primär auf den Breitensport ausgerichtet, erklärt Franz Hess, OK-Mitglied der Meisterschaft, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Trotzdem zog es auch einige Spitzensportler nach Zug. So zum Beispiel der Rothenburger Hürdenläufer Maurus Meyer. Der 19-Jährige wird Ende Juli an der U20-WM in den USA teilnehmen. «In meiner Kategorie gibt es in Zug keine Konkurrenz, darum ist die Innerschweizer Meisterschaft eher eine Art Vorbereitung auf die WM.»

Umso älter, umso weniger Konkurrenz

Wieso bilden Spitzenathleten an den Innerschweizer Meisterschaften eine Ausnahme? Eine Erklärung hat Heinz Steinmann, U12-Trainer des Vereins Audacia Hochdorf: «Nur noch wenige Jugendliche im Alter von 15-20 Jahren sind bereit den nötigen Aufwand zu betreiben, um ganz nach vorne zu kommen.»

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)