«Innerschweizerisches» in Seedorf wird zum Hitzefest

Für das Schwingfest-OK bedeuten die hohen Temperaturen mehr Arbeit. So sind mehr Ärzte und Samariter aufgeboten, es gibt zusätzliche Wasserbrunnen und die Organistoren prüfen eine Gratisabgabe von Wasser auf den Tribünen. Erwartet werden über 7000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ein Schwinger kühlt sich mit Wasser ab.

Bildlegende: Wasser über das heisse Schwingergesicht: Das wird am Wochenende in Seedorf ein häufiges Bild sein. Keystone

Die vier Haupttribünen der Schwingarena in Seedorf sind zwar gedeckt, trotzdem wird ein Teil des Publikums in der Sonne sitzen. «Wir stellen Wasserbrunnen auf, installieren Sprühregenanlagen und verteilen Sonnenhüte, Sonnenschutzcremen und Brillen», sagt OK-Präsident Andreas Bilger. Zur Zeit prüfe man auch eine Gratisabgabe von Wasser auf den Tribünen.

Mehr Samariter und Ärzte aufgeboten

Das OK beschäftige sich täglich mit den möglichen Folgen der Hitze. «Wir haben zusätzliche Ärzte und Samariter auf dem Platz, um neben den Schwingern auch das Publikum optimal betreuen zu können», sagt der OK-Chef Andreas Bilger. Zusätzliche Ruheräume würden bereit stehen.

Schwinger werden kühlen Kopf bewahren

Nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Hauptakteure, die Schwinger, sei vorgesorgt. Sie hätten genügend gekühlte Räume, Wasser und Sprühregenduschen zur Verfügung, sagt das OK. Ein heisser Sportsonntag wird es trotzdem.