Internationales Jazz-Symposium in Luzern

Ein internationales Symposium in Luzern setzt sich vom 6. bis 8. November mit der Aufbruchstimmung im europäischen Jazz in den 1960er- bis 1980er-Jahren auseinander. Das Luzerner Quartett «OM» gab damals über die Landesgrenzen hinaus Impulse.

«Growing Up: Jazz in Europe 1960 – 1980» heisst das Symposium, welches unter anderem von der Hochschule Luzern (HSLU) organisiert wird. Die 60er- bis 80er-Jahre waren besonders ereignisreiche Jahrzehnte für den europäischen Jazz und markierten einen Wendepunkt:

Die Musiker und vereinzelt auch Musikerinnen emanzipierten sich von den amerikanischen Vorbildern und begannen, eigene Kompositionen zu spielen und damit Erfolg zu haben.

Internationale Ausstrahlung

Am Symposium werden unter anderem Referate und Workshops angeboten. Eines der Referate handelt vom Luzerner Jazz-Quartett «OM». Musikforscher Olivier Senn von der HSLU hat sich eingehend mit der Geschichte der international erfolgreichen Formation befasst. Ihr Rezept war ihre Eigenständigkeit: «Die Band prägte für sich den Begriff «Electric Jazz - Free Music». Sie vereinte die elektrischen Klänge des Rock mit dem Jazz.»

Den Abschluss und musikalischen Höhepunkt des Symposiums «Growing Up: Jazz in Europe 1960 – 1980» bildet ein Konzert von Irène Schweizer und Pierre Favre.