Jugendliche rennen, schwimmen und fahren um die Wette

3000 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz, 400 Teams und 11 Disziplinen: Die Zahlen zum Schulsporttag in Sarnen sind beeindruckend. Die Jugendlichen haben auf der Laufbahn, im Wasser und in der Halle vollen Einsatz gezeigt.

Neben klassischer Leichtathletik standen eine polysportive Stafette, Beachvolleyball oder Orientierungslauf auf dem Programm. Die teilnehmenden Teams kamen aus allen Kantonen der Schweiz. Dort hatten sie sich für den Wettkampf in Sarnen qualifizieren müssen.

Obwalden hat sich für die 45. Ausgabe des Anlasses beworben, weil mit der neuen Anlage im Seefeld nun eine geeignete Infrastruktur zur Verfügung stehe.

Dennoch standen im Kanton nicht genügend Hallen zur Verfügung, um alle Wettkämpfe durchzuführen. Die Basketballer mussten in den Nachbarkanton Nidwalden nach Stans ausweichen.

Schulfreier Tag

Die Organisatoren waren mit dem Anlass zufrieden: «Es ist begeisternd, welchen Einsatz die Jugendlichen zeigen», sagte der Obwaldner Regierungsrat Franz Enderli im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zentralschweiz» von Radio SRF.

Gerade in Zeiten, in denen der Schulsport vermehrt unter Druck gerate, seien solche Anlässe wichtig. «Es geht aber nicht darum, den Sport gegen andere Fächer wie Mathematik oder Fremdsprachen auszuspielen», sagte Enderli. Wichtig sei vielmehr ein Ausgleich.

Für die 13- bis 16-jährigen Jugendlichen stand am Schulsporttag nicht nur der Wettkampf im Zentrum. Ebenso wichtig waren die gemütliche und lockere Atmosphäre. Und natürlich wurde auch der schulfreie Tag geschätzt.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)