Junge Forscherinnen und Forscher in Luzern ausgezeichnet

Die Stiftung «Schweizer Jugend forscht» zeichnete am Samstag an der Universität Luzern 89 Arbeiten von jungen Forscherinnen und Forschern aus und vergab 21 Prädikate «hervorragend». Ausgezeichnet wurden auch die 18-jährige Geuenseerin Selma Steinhoff und der 21-jährige Stephan Hauser aus Siebnen.

Stephan Hodel präsentiert seine Forschungsarbeit

Bildlegende: Der 21-jährige Stephan Hauser aus Siebnen präsentiert Interessierten die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. zvg

Selma Steinhoff aus Geuensee präsentiert ihre Forschungsarbeit

Bildlegende: Die 18-jährige Gymnasiastin Selma Steinhoff aus Geuensee überzeugte mit ihrer Forschungsarbeit. zvg

Insgesamt 113 Jugendliche präsentierten am 47. Nationalen Wettbewerb der Stiftung «Schweizer Jugend forscht» ihre Arbeiten, 89 Projekte zeichnete die Jury aus. Von den 21 Arbeiten, welche das Prädikat «hervorragend» erhielten, kommen 4 aus der Zentralschweiz.

Völlig überrascht über die Auszeichnung war die 18-jährige Gymnasiastin Selma Steinhoff aus Geuensee. «Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich die höchste Auszeichnung und zusätzlich noch einen Sonderpreis erhalte», freute sie sich nach der Preisverleihung. Ihre Arbeit über das Verhalten des Immunsystems einer bestimmten Raupenart darf sie an einem internationalen Wettbewerb in Taiwan präsentieren.

«Baff» war auch der 21-jährige Siebner Stephan Hauser. Ausgezeichnet hat die Jury seine Arbeit, welche im Bereich Luftfahrt mit Tönen das Strömungsverhalten auf Tragflächen von Flugzeugen beeinflussen will. Er freut sich, seine Forschungsarbeit an einer internationalen Ausstellung in den Vereinigten Arabischen Emirate vorstellen zu können.

Beeindruckt von der Qualität der Forschungsarbeiten zeigte sich auch Paul Richli,  der Rektor der Universität Luzern. Das sei der Beweis, dass sich die besondere Förderung junger Talente lohne, meinte der Gastgeber des Wettbewerbs von «Schweizer Jugend forscht».