Junge Schweizerinnen treffen junge Asylsuchende

Unter dem Motto «Ein halber Tag in deiner Welt» trafen junge Schweizerinnen und Schweizer auf die Lebensrealitäten von jungen Flüchtlingen. Das Projekt der youngCaritas wurde am Tag des Flüchtlings in Luzern vorgestellt.

Andriu Deflorin, Shoba Sivaneswaran und Selina Krüse Gurung  - sie haben sich am Projekt «Meet the UMA» beteiligt. Im Hintergrund sind Bilder von den Begegnungen zu sehen.

Bildlegende: Andriu Deflorin, Shoba Sivaneswaran und Selina Krüse Gurung (von links nach rechts) vom Projekt «Meet the UMA». SRF

«Meet the UMA», so heisst das Projekt der youngCaritas, des Jugendbereichs der Caritas Schweiz. UMA, das sind unbegleitete minderjährige Asylsuchende, also Jugendliche, die ohne Begleitung Erwachsener in die Schweiz eingereist sind. Beim Projekt wurden junge Schweizerinnen und Schweizer gesucht, die neugierig darauf waren, mehr über den Lebensalltag junger Asylsuchender zu erfahren.

«Es waren am Schluss drei Schweizerinnen und Schweizer, die mitmachten. Sie waren mit Herzblut dabei und erfuhren so mehr über das Schicksal und das Leben von jungen Asylsuchenden», sagt Selina Krüse Gurung, die für die youngCaritas das Projekt geleitet hat. «Es war nicht einfach, junge Leute zu finden. Wenn wir beispielsweise über Lehrbetriebe junge Leute ansprechen wollten, wurden wir oft schon bei der Anfrage abgeblockt.»

«Für mich war der Austausch mit Schweizer Jugendlichen spannend», sagt Shoba Sivaneswaran aus Sri Lanka. Sie ist jetzt 18 Jahre alt und kam vor 4 Jahren in die Schweiz.