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Zentralschweiz Justiz prüft Facebook-Einträge auf Rassen-Diskriminierung

Die Staatsanwaltschaft Emmen prüft, ob sie eine Strafuntersuchung wegen Rassendiskriminierung einleiten soll. Es geht dabei um Äusserungen auf Facebook. Der Fall steht im Zusammenhang mit einem Angriff auf eine junge Frau beim Reussufer.

Screenshot einer Facebook-Meldung der Gemeinde Emmen.
Legende: Auf der Facebook-Seite der Gemeinde Emmen löste ein Fahndungsaufruf der Polizei Hassreaktionen aus. SRF/Screenshot

Die Polizei geht davon aus, dass die junge Frau am 21. Juli auf einem Weg entlang der Reuss vom Velo gerissen und vergewaltigt wurde. Die Frau erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Polizei veröffentlichte einen Fahndungsaufruf, den die Gemeinde Emmen auf ihrer Facebook-Seite publizierte.

Darauf folgten derart viele bösartige Kommentare, dass die Gemeinde die Kommentarfunktion gleich wieder sperrte. Sie schaltete Polizei und Staatsanwaltschaft ein. Diese prüft nun, ob sie eine Strafuntersuchung wegen Rassendiskriminierung einleiten soll, wie die Luzerner Strafverfolgungsbehörden auf Anfrage bestätigen.

26 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Die Linken merken nicht mal dass ihre Ausländerkuschelpolitik provokativ auf die Bevölkerung wirkt. Logisch, dass mit der überschäumenden Einwanderung von immer mehr Flüchtlingen und Asylanten der gesunde Abwehrmechanismus in Kraft gesetzt wird. Wenn die Politiker nicht merken, dass das Mass bald voll ist, reagiert halt das Volk, und dies zu Recht. Wir lassen uns den Wohlstand nicht nehmen. Echte Flüchtlinge ja, aber der Rest (Scheinflüchtlinge und Scheinasylanten) gehört nicht hierher.
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    1. Antwort von Alexander Hagenbucher, Winterthur
      Sie schreiben: "Wenn die Politiker nicht merken, dass das Mass bald voll ist, reagiert halt das Volk, und dies zu Recht. Wir lassen uns den Wohlstand nicht nehmen". - Also wissen Sie, was in der Politik alles geschieht und was nicht und natürlich auch was getan werden müsste? Kommen Sie, auch Sie schwimmen im Halbdunkel von vorgefertigten Meinungen. Ausserdem führt Politikverdruss und die Überzeugung, es "selbst in die Hand" nehmen zu müssen, in einen braunen Sumpf. Willkommen zuhause!
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    2. Antwort von Diego Gehrig, Wolfhausen
      Nun ist es aber nicht die Linke, welche eine provokative Ausländerpolitik fährt, sondern allen anderen Parteien voran die SVP. Und bitte hören Sie auf von "dem Volk" zu sprechen! Mag ja sein, dass sich Mitte-Rechte und Rechte an Ausländern stören, aber nicht "das Volk", wobei hier wohl weniger linke Politik das Problem ist (die ist aktuell nämlich ziemlich inexistent, in den letzten Jahren kamen bloss Verschärfungen) sondern ökonomisch untergrabener Rassismus und Nationalismus à la SVP.
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  • Kommentar von Jürg Sand, Zürich
    Halte ich für echt schräg. Es ist nicht Sache der Justiz, Unmutsäusserungen auf eine abscheuliche Tat zu verfolgen und am Ende noch Schauprozesse gegen erzürnte, ev. verbal entgleiste Bürger zu veranstalten. Sie hat dem Opfer zur Seite zu stehen und dafür zu sorgen, dass dieser gemeingefährliche Unhold gefasst, entsprechen der Tat mitleidslos bestraft und (äusserst wichtig) gemäss Volksauftrag nach Verbüssung der Haft ausgeschafft wird (falls es sich um einen Ausländer handelt).
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      sehe ich auch so. Unsere Behörden würden sich besser darauf konzentrieren den Täter zu fassen und ihn dann richtig zu bestrafen.
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  • Kommentar von J.Baltensperger, Zürich
    Rassismus gehört verfolgt und knallhart bestraft. Er ist eines der grösseren Probleme hierzulande.
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      soso, J. Baltensperger. Rassismus sei eines der grösseren Probleme. In welchem Stadtkreis leben sie denn, der offenbar fern aller Probleme ist, nicht doch etwa im Seefeld oder auf dem Zürichberg.
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