Kampfwahlen in Schwyzer Gemeinden und Bezirken

Am 1. Mai wählt das Schwyzer Volk neue Vertreterinnen und Vertreter für Gemeinden und Bezirke. In Schwyz, Arth und Gersau gibt es ein Gerangel um das Präsidium.

Luftaufnahme der Gemeinde Arth am See

Bildlegende: In der Gemeinde Arth werden spannende Gemeindewahlen erwartet. Keystone

In der Gemeinde Arth kämpfen ein CVP-Kandidat und eine SVP-Kandidatin um das Amt des Gemeindepräsidenten. Im Hauptort Schwyz wollen SVP und SP an die Spitze der Gemeinde. Im Bezirk Gersau wird der amtierende FDP-Bezirksammann von einem SVP-Kandidaten bedrängt.

Wahlen alle zwei Jahre

In den Schwyzer Gemeinden wird jeweils nur ein Teil der Gemeinde- respektive der Bezirksbehörden gewählt. Dieses System soll für Kontinuität sorgen und verhindern, dass ein Gremium auf einen Schlag komplett ausgewechselt wird.

Die Ausnahmen sind das Präsidentenamt und das Amt des Säckelmeisters. Diese Positionen werden alle zwei Jahre neu bestellt.

Anders als in früheren Jahren gab es diesmal in den meisten Gemeinden keine grösseren Probleme, genügend Kandidaten zu finden. Gemäss dem Verband der Schwyzer Gemeinden dürfte allerdings in der kleinen Gemeinde Lauerz am Wahltag vom 1. Mai ein Sitz frei bleiben. Dieser muss in einem zweiten Wahlgang besetzt werden.